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Gesundheit und Wohlbefinden

Fragen und Antworten rund um das Thema Gesundheit und Wohlbefinden

 

 

F: Sind Katzen reine Fleischfresser?

 

A: Ja, Katzen sind echte Fleischfresser.

Sie haben einen weit höheren Bedarf an tierischem Protein als Menschen und auch einen höheren Proteinbedarf als Hunde.

Ihr Organismus ist an die fleischfressende Ernährungsform angepasst. So enthält der Magen etwa sechs Mal so viel Salzsäure, wie der des Menschen, denn die Nahrung erreicht ihn weitestgehend unzerkaut in großen Stücken.

Auch der Dünndarm der Katze ist sehr gut an die Verdauung von Fetten und Proteinen angepasst, aber nicht so gut an die Verdauung von Getreidestärke.

Im Dickdarm werden während der verhältnismäßig langen Transitzeit  Nahrungsreste fermentiert.

Insgesamt ist im Vergleich zum Menschen der Darmtrakt der Katze recht kurz und die  gesamte Verdauungszeit mit 24 bis 36 Stunden sehr schnell.

 

 

F: Kann ich meine Katze auch vegetarisch ernähren?

 

A: Nein, auf gar keinen Fall!

Katzen sind echte Fleischfresser. Sie haben einen weit höheren Bedarf an tierischem Protein als Menschen und auch einen höheren Proteinbedarf als Hunde.

Ihr Organismus ist an die fleischfressende Ernährungsform angepasst und nicht an eine vegetarische Ernährung. Nahrung, die dem Fleischfresser Katze nicht entspricht, wird zu einem großen Anteil ausgeschieden.

Zu viele pflanzliche Nahrungsbestandteile verschieben den pH-Wert des Urins in den alkalischen Bereich, was zur Entstehung von Harnsteinen führt. Diese Erkrankung kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen!

 

 

F: Ist es in Ordnung, wenn ich meine Katze, wie früher üblich, mit Essensresten bzw. vom Tisch füttere?

 

A:  Das richtige Futter mit dem optimalen Nährstoffgleichgewicht ist bedeutend für die ständige Bereitstellung von Energie für den Organismus und um die Substanzen für Aufbau, Reparation und Regeneration der Organe zu liefern.

Katzen sind reine Fleischfresser. Sie haben einen weit höheren Bedarf an tierischem Protein als Menschen. Auch ihr Verdauungssystem ist an ein ganz anderes Nahrungsangebot angepasst als das menschliche.

Darüber hinaus enthält gutes Katzenfutter alle notwendigen Nährstoffe nicht nur in der richtigen Menge, sondern auch im richtigen Verhältnis (wichtig bei Kalzium und Phosphor), um das Tier gesund zu erhalten. Bei einigen Nährstoffen, wie z.B. Protein und Fett, sind die Toleranzbereiche, in denen es der Katze wirklich gut bekommt,  relativ weit. Bei manchen Mineralstoffen und Vitaminen hingegen, müssen die mit dem Futter zugeführten relativen oder absoluten Mengen in engeren Grenzen bleiben, um die Katze nicht nur gesund und leistungsfähig zu erhalten, sondern zu verhindern, dass sie krank wird.

Ein Zuviel kann ebenso Schaden hervorrufen wie ein Zuwenig.

Zudem sind einige Leckerbissen aus der menschlichen Ernährung für unsere Haustiere schädlich oder sogar giftig!

 

 

F: Was muss ich beachten, wenn ich mein Tier jetzt von einem anderen Futter auf „Dr. Link“ Futter umstellen möchte?

 

A: Die tierärztliche Empfehlung lautet, an den ersten beiden Tagen die Ration in 25% neues Futter und 75% gewohntes Futter aufzuteilen. An den nächsten beiden Tagen können 50% neues und 50% bisheriges Futter gegeben werden, am 5. und 6. Tag geben Sie 75% vom neuen und nur noch 25% vom alten Futter. Am 7. Tag ist die Futterumstellung abgeschlossen, Sie geben nun nur noch das neue Futter. Auf diese Weise sollten auch magensensible Katzen keine Schwierigkeiten haben.